Ducati XDiavel V4
Kategorie: Cruiser • Baujahr: 2081
© Bildrechte bei Ducati Motorrad. Verwendung mit Quellenhinweis zu redaktionellen Zwecken.
Galerie
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Ducati XDiavel V4 (2081): Sport-Cruiser mit V4-Punch und Kurvenhunger
Mehr Diavel-DNA als je zuvor: V4-Granturismo, moderne Elektronik und ein Fahrgefühl, das Cruiser-Klischees überraschend oft aushebelt.
Man sitzt tief, schaut über viel Motorrad und merkt trotzdem schnell: Das ist keine reine Boulevard-Nummer. Der V4 Granturismo (1158 cm³) liefert 168 PS (124 kW) und 126 Nm, und genau diese Kombination macht sie so wirksam, weil der Schub nicht nur oben raus passiert, sondern im Alltag präsent ist. Mit 229 kg fahrfertig wirkt sie in Bewegung kompakter, als die Proportionen erwarten lassen, und die moderne 6-Achsen-IMU-Elektronik (Kurven-ABS, Traktionskontrolle, Wheelie-Control und Co.) passt zur Leistungsklasse. ([ducati.com](https://www.ducati.com/us/en/news/new-xdiavel-v4-the-sport-cruiser-imagined-by-ducati?utm_source=openai)) Der Schritt weg vom 1260er-V2 hin zum V4 ist nicht nur „mehr Zylinder“, sondern ein Charakterwechsel: weniger Stampfen, mehr Souveränität und Drehfreude. Die Euro-5+-Einstufung zeigt außerdem, dass Ducati das Paket zeitgemäß aufgestellt hat, ohne das Konzept weichzuspülen. ([ducati.sk](https://www.ducati.sk/motocykel/xdiavel/novy-xdiavel-v4?utm_source=openai))
“The XDiavel V4 is a bike capable of gliding at low speed on city streets … [and] dances between the…
Ducati USA News: New XDiavel V4 – The Sport Cruiser imagined by Ducati · Quelle ansehen
Technische Daten
Leistung
Drehmoment
Hubraum
Gewicht
Max. Drehzahl
Top Speed
Tank
Verbrauch
Reichweite
Preis
Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.
NBNL Expertenmeinung
In der Stadt fällt mir als Erstes auf, wie leicht sich die XDiavel V4 trotz breitem Auftritt bei Schrittgeschwindigkeit sortieren lässt: Kupplung fein, Gasannahme sauber, und beim U-Turn braucht’s weniger Drama als die Optik vermuten lässt. Auf der Landstraße kommt dann der Aha-Moment: Dieser V4 schiebt nicht „cruiserig“ träge, sondern mit einem satten, elastischen Punch aus dem mittleren Drehzahlband, sodass ich Kurvenausgänge eher wie auf einem Power-Naked anpeile als wie auf einem klassischen Cruiser. In schnellen Wechselkurven bleibt sie stabil, und der Grip am Hinterrad wirkt eher wie „Musclebike“ als „Showbike“ – solange man die Fußrasten nicht als Frühwarnsystem missbraucht und die Linie rund fährt. Beim Anbremsen mag ich die klare Rückmeldung; die Elektronik greift spürbar, aber nicht nervös ein, was gerade auf welligem Asphalt Vertrauen gibt. Gegenüber der alten XDiavel 1260 fühlt sich das Ganze moderner und präziser an, weniger „V2-Drama“, mehr Hightech-Schub. Im Markt sitzt sie zwischen Ducati Diavel V4 und Power-Cruisern wie Harley-Davidson Sportster S oder Triumph Rocket 3: optisch Cruiser, fahrdynamisch deutlich näher an der sportlichen Ecke.
NBNL Fazit
Wer einen Cruiser sucht, der in Kurven nicht nur mitfährt, sondern aktiv Laune macht, findet hier eine der spannendsten Optionen. Der V4 bringt Punch und Kontrolle, ohne das Bike zum anstrengenden Biest zu machen. Gegenüber der XDiavel 1260 ist das Gesamtpaket moderner und fahrdynamisch klarer. Ein Show-Cruiser ist sie immer noch – nur eben einer, der wirklich fahren kann.
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Meinungen im Netz
In den Online-Tests wird die XDiavel V4 meist als ungewöhnlich sportlicher Cruiser beschrieben: Der Wechsel auf den V4 Granturismo bringt laut mehreren Fahrberichten ein kräftiges, sehr nutzbares Mitteldrehzahlband und ein insgesamt „punchiges“ Ansprechverhalten, besonders im Bereich, in dem man auf der Straße wirklich fährt. ([cyclenews.com]) Häufig gelobt werden außerdem Handling und Stabilität trotz fettem Hinterreifen, also genau das, was bei dieser Klasse oft der Knackpunkt ist. ([cyclenews.com]) Gleichzeitig tauchen auch Kritikpunkte auf: In einem Test wird eine Kupplungsauffälligkeit erwähnt, während andere Quellen eher die Ergonomie (tiefe Sitzposition, je nach Körpergröße mehr oder weniger entspannt) und den klaren Cruiser-Fokus mit vorverlegten Rasten betonen. Quellen: ducati.sk; ducati.com; motoplanete.us.
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