Indian 101 Scout

Kategorie: Cruiser • Baujahr: 2026

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Indian 101 Scout

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Indian 101 Scout (2026): Performance-Cruiser mit echtem Punch

Die 101 Scout zielt auf Fahrer, die Cruiser-Style wollen, aber in Kurven und beim Anbremsen nicht auf „nur gemütlich“ schalten möchten.

Man merkt sofort, dass hier nicht nur Optik verkauft wird, sondern ein klarer Performance-Anspruch dahintersteht. Der V2 hängt für einen Cruiser angenehm willig am Gas und belohnt sauberes Rausbeschleunigen mit einem kräftigen, linearen Schub, der auf der Landstraße richtig Laune macht. In Kurven wirkt das Fahrwerk straffer und präziser als bei klassischen Cruisern, trotzdem bleibt der Komfort im Alltag brauchbar, solange man keine Enduro-Federwege erwartet. Beim sportlichen Fahren ist die Schräglagenfreiheit der natürliche Grenzmarker: Wer spät einlenkt und hart rausfeuert, wird früher schleifen als auf einem Naked Bike. Als Gesamtpaket ist sie vor allem für Fahrer spannend, die einen modernen Cruiser mit Technik, Gripgefühl und echter Dynamik suchen, ohne auf Custom-Ästhetik zu verzichten.

On the Cycle World dyno, the 101 Scout produced 100.4 hp at 7,170 U/min and 74.9 lb.-ft. of torque at…

Cycle World: How Much Power Does the 2025 Indian 101 Scout Make? · Quelle ansehen

Technische Daten

Leistung

111PS(82 kW)

Drehmoment

109Nm

Hubraum

1.250ccm

Gewicht

249kg

Max. Drehzahl

6.300rpm

Top Speed

120km/h

Tank

13l

Verbrauch

5,6l/100km

Reichweite

232km

Preis

18.990 €

Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.

NBNL Expertenmeinung

Im Segment der Performance-Cruiser steht die 101 Scout genau zwischen klassischem Cruiser und Naked-Bike-Attitüde: für Leute, die V2-Charakter wollen, aber beim Landstraßen-Ritt nicht als rollendes Sofa enden möchten. Auf meiner Hausrunde fühlt sie sich erstaunlich „moto“ an: breiter Lenker, direkter Druck am Vorderrad, und beim Rausbeschleunigen kommt dieser saubere, kräftige Punch, der nicht nur untenrum schiebt, sondern auch oben raus Spaß macht. In schnellen Wechselkurven bleibt sie stabil, solange ich die Linie sauber halte; wenn ich zu früh ans Gas gehe, spüre ich das Gewicht, aber nie als Chaos, eher als ehrliche Physik. Beim Anbremsen setze ich die Bremspunkte etwas früher als bei einem Roadster, dann passt’s: ruhig, kontrollierbar, mit gutem Gripgefühl am Metzeler. Ihre große Besonderheit ist, dass sie sich wie ein Cruiser anfühlt, der wirklich gerne „hustlet“ – und damit klar Richtung Harley Sportster S und Triumph Speed Twin 1200 schielt, nur eben mit mehr Custom-Cruiser-Optik und weniger Retro.

NBNL Fazit

Wer Cruiser fährt, aber Kurven wirklich ernst nimmt, findet hier eine der stimmigsten Antworten im Segment. Motor und Fahrwerks-Charakter treffen einen sportlichen Nerv, ohne den V2-Flow zu verlieren. Grenzen setzen eher Bodenfreiheit und das naturgemäß vorhandene Gewicht. Für mich ist sie ein Performance-Cruiser mit echtem Fahrspaß, nicht nur mit Show.

Meinungen im Netz

In den Online-Tests wird die 101 Scout meist als die sportlichste Scout-Variante eingeordnet: kräftiger Motorcharakter, spürbar mehr Performance-Fokus und ein Setup, das Landstraße ausdrücklich mitmeint. Cycle World stützt das Leistungsbild mit einem Dyno-Lauf und ordnet die 101 als besonders „performance-rich“ innerhalb der Scout-Familie ein, inklusive hochwertigerer Komponenten und Elektronik-Paket. Motorcycle.com lobt das lebendige Handling und den Spaßfaktor auf kurvigen Strecken, kritisiert aber, dass die Schräglagenfreiheit die Performance-Idee begrenzt und bemängelt außerdem ein weniger überzeugendes Bremsgefühl sowie Details bei Elektronik/Ansprechverhalten. Autoblog betont den Modellplatz an der Spitze der Scout-Reihe und hebt die Ausstattungs- und Tech-Abstufungen hervor, wodurch die 101 als „Top-Scout“ klar positioniert wird. Unterm Strich: viel Zustimmung für Motor und Fahrspaß, die häufigsten Kritikpunkte drehen sich um Bodenfreiheit, Brems-Feinschliff und teils zähe System-Initialisierung beim Display.

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