Indian 2025 Roadmaster Elite
Kategorie: Cruiser • Baujahr: 2026
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Indian Roadmaster Elite (2025): Luxus-Bagger mit Sammler-Appeal
Die Elite ist weniger „neu erfunden“ als maximal veredelt: viel Komfort, viel Technik und ein V2, der schon aus dem Stand nach vorne schiebt.
Man merkt sofort, dass hier nicht der Sport, sondern die große Reise das Lastenheft schreibt. Der V2 liefert einen sehr kräftigen, niedrigtourigen Schub, der Überholmanöver entspannt macht, ohne dass man ständig nach dem passenden Gang sucht. Auf der Landstraße beeindruckt die Stabilität in weiten Bögen, während enge Wechselkurven eher nach Ruhe und sauberer Blickführung verlangen. Komfortseitig spielt die Elite ihre Trümpfe aus: Sitzklima, Windschutz und das Infotainment sind genau die Dinge, die auf langen Tagen den Unterschied machen. Als Sonderedition ist sie vor allem ein Statement für Fahrer, die Luxus und Seltenheit genauso hoch gewichten wie das Fahren selbst.
„With only 300 available worldwide, the Roadmaster Elite’s bodywork is painted royal blue… with a subtle fade over silver.“
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Technische Daten
Leistung
Drehmoment
Hubraum
Gewicht
Max. Drehzahl
Top Speed
Tank
Verbrauch
Reichweite
Preis
Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.
NBNL Expertenmeinung
Dieses Springfield-Blue mit Gold-Pinstriping ist so präsent, dass ich an der Ampel automatisch den Helm ein Stück höher schiebe, nur um es länger zu sehen. Auf der Straße fühlt sich die Roadmaster Elite wie ein rollendes Wohnzimmer an, aber keines, das einschläfert: Der Thunderstroke drückt schon knapp über Standgas mit diesem typischen, schweren Punch, der aus Kehren heraus ohne Hektik Geschwindigkeit aufbaut. In langen Kurven liegt sie stabil, verlangt aber klare Linienwahl und frühe Bremspunkte, weil Masse nun mal Masse bleibt; wenn der Radius zuzieht, will sie geführt werden, nicht überredet. Die Bremse packt souverän, wichtiger ist mir hier die Dosierbarkeit beim Runterbremsen in Schräglage. Gegen Harley Road Glide/Ultra ist die Indian für mich die „satte“ Alternative: weniger Show über Aggressivität, mehr Gelassenheit über Komfort, mit einem V2-Charakter, der nicht nach Drehzahl schreit, sondern nach Drehmoment lebt. Gegen BMW K 1600 ist sie emotionaler, aber nicht so sportlich-präzise im letzten Drittel der Kurve.
NBNL Fazit
Wenn du einen Cruiser-Tourer willst, der sich wie „alles drin, nichts nachrüsten“ anfühlt, trifft die Elite genau ins Schwarze. Sie fährt groß, satt und drehmomentstark, verlangt in engen Kurven aber Respekt vor Gewicht und Linie. Der Reiz liegt in Komfort, Technik und Auftritt. Für Sammler und Vielfahrer mit Sinn für Luxus eine sehr stimmige Wahl.
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Meinungen im Netz
Im Netz wird die Roadmaster Elite vor allem als „Top-Ausstattung ab Werk“ eingeordnet: RoadRUNNER betont das große Technikpaket rund um das 7-Zoll-RIDE-COMMAND, die 12-Lautsprecher-PowerBand-Anlage sowie die beheizte und belüftete Zweipersonensitzbank und die verstellbare Scheibe als klare Touring-Argumente. In der offiziellen Polaris/Indian-Mitteilung steht die Exklusivität (300 Stück weltweit) und die handwerklich aufwendige Lackierung im Mittelpunkt, dazu Komfortfeatures wie Armlehnen und die per Knopf verriegelbaren Koffer/Topcase. Cycle News hebt ebenfalls die limitierte Stückzahl, die Tri-Tone-Lackierung und die vielen Serien-Extras (u. a. adaptive LED, Fahrmodi, Audio/Infotainment) hervor und rahmt das Modell als luxuriöse Sonderedition ein. Insgesamt ist der Tenor: technisch eher Feinschliff statt Revolution, dafür maximaler „Premium“-Auftritt und ein sehr rundes Langstreckenpaket, das vor allem Käufer anspricht, die alles fertig konfiguriert und besonders exklusiv wollen. Quellen: reddit.com; reddit.com; autoevolution.com.
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