Suzuki DR-Z4SM

Kategorie: Supermoto • Baujahr: 2026

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Suzuki DR-Z4SM

© Bildrechte bei Suzuki Motorrad. Verwendung mit Quellenhinweis zu redaktionellen Zwecken.

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Suzuki DR-Z4SM
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Suzuki DR-Z4SM (2026): Supermoto-Spaß mit moderner Kontrolle

Die neue DR-Z4SM verbindet den klassischen Einzylinder-Charakter mit zeitgemäßer Elektronik und einem deutlich präziseren Fahrwerk für die Straße.

Wer Supermoto nicht als reines Stunt-Gerät, sondern als Kurvenwaffe für Alltag und Feierabendrunde versteht, findet hier ein stimmiges Konzept. Der Einzylinder hängt sauber am Gas und lässt sich in engen Radien präzise dosieren, wodurch du früher ans Gas kannst, ohne dass das Hinterrad sofort Theater macht. Das Fahrwerk wirkt deutlich erwachsener als bei vielen „Spaßbikes“: Es bleibt beim harten Anbremsen stabil und gibt in Schräglage klare Rückmeldung, was die Bremspunkte nach hinten schiebt. Dazu kommt moderne Assistenz, die nicht bevormundet, sondern dir auf schlechtem Asphalt und beim Herausbeschleunigen Reserven gibt. Grenzen zeigen sich eher dort, wo lange, schnelle Verbindungen gefragt sind: Mit Supermoto-Ergonomie und der Getriebeauslegung ist sie am glücklichsten auf Landstraße, Kartbahn-Feeling und kurzen, intensiven Etappen.

„Die DR-Z4SM ist eine weiche, freundliche Supermoto, die nicht einschüchternd ist.“

Motorcycle News: 2025-on Suzuki DR-Z4SM review · Quelle ansehen

Technische Daten

Leistung

38PS(28 kW)

Drehmoment

37Nm

Hubraum

398ccm

Gewicht

154kg

Max. Drehzahl

8.000rpm

Top Speed

139km/h

Tank

8,7l

Verbrauch

3,4l/100km

Reichweite

256km

Preis

9.699 €

Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.

NBNL Expertenmeinung

Agilität, Punch aus dem Keller und dieses herrlich direkte Kontrollgefühl: Genau so muss sich eine Supermoto anfühlen, wenn du sie am Kurveneingang kurz anstichst und am Scheitelpunkt wieder auf Zug stellst. In meinem Kopf fährt die DR-Z4SM wie ein ehrliches Werkzeug: leichtfüßig beim Umlegen, stabil, wenn du spät anbremsst, und mit einem Einzylinder-Charakter, der nicht nach Spitzenleistung schreit, sondern nach Traktion und Timing. Der Gasgriff wirkt dabei wie ein Dimmer: du dosierst sauber, statt zu ruckeln. Auf winkligen Landstraßen macht das richtig Laune, weil du die Linie mit Körpergewicht und minimalen Lenkkorrekturen „malen“ kannst. Gegen KTM 690 SMC R oder Husqvarna 701 wirkt sie weniger brachial, aber auch weniger einschüchternd; eher die zugängliche Alternative, die dich nicht mit Leistung überfährt, sondern dich schneller sauber fahren lässt. Und im Vergleich zu vielen A2-tauglichen Naked Bikes fühlt sich das Ganze lebendiger an, weil Fahrwerk, Sitzposition und 17-Zoll-Setup klar auf Kurvenhunger getrimmt sind.

NBNL Fazit

Eine Supermoto für Fahrer, die Kontrolle und Leichtigkeit über brachiale Leistung stellen. Auf kurvigen Strecken liefert sie Gripgefühl, sauberes Einlenken und gut dosierbaren Punch. Die Elektronik macht sie alltagstauglicher, ohne den Charakter zu glätten. Wenn du viel schnell und weit fährst, stört eher das Thema Übersetzung.

Meinungen im Netz

Im Netz zeichnet sich ein recht konsistentes Bild: Viele Tester loben die neue DR-Z4SM für ihr deutlich moderneres Gesamtpaket mit Ride-by-Wire, Fahrmodi, Traktionskontrolle und der Möglichkeit, das ABS hinten zu deaktivieren, was das Supermoto-Spiel auf wechselndem Grip spürbar entspannter macht. Gleichzeitig wird häufig kritisiert, dass Suzuki trotz Modellwechsel bei fünf Gängen bleibt; mehrere Reviews beschreiben dadurch höhere Drehzahlen und mehr Vibrationen bei konstantem Tempo jenseits von etwa 60 mph, was längere Schnellstraßen-Etappen weniger angenehm macht. Positiv hervorgehoben werden außerdem das neue Chassis-Konzept und die Abstimmung: leichtes Handling, gutmütige Federung und ordentliches Bremsgefühl, dazu griffige Straßenreifen, die Vertrauen beim harten Einlenken geben. Bei der Motorcharakteristik betonen einige Quellen die lineare, kontrollierbare Leistungsabgabe und bessere Fahrbarkeit, während andere anmerken, dass die Spitzenleistung im Kontext sportlicherer Konkurrenz eher „genug“ als „wow“ ist.

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