KTM 1390 Super Adventure S EVO
Kategorie: Adventure • Baujahr: 2026
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KTM 1390 Super Adventure S EVO (2026): Hightech-Tourer mit Punch
Die S EVO verbindet brutalen V2-Schub mit feinfühliger Semiaktiv-Federung und zielt klar auf sportliche Straße statt Hardcore-Offroad.
Auf dem Papier ist sie ein Luxus-Langstreckenbike, auf der Straße fährt sie sich aber erstaunlich sportlich. Der Motor liefert diesen dichten Schub, der Überholmanöver kurz macht und aus Kurven heraus richtig Druck aufbaut, ohne dass du permanent hohe Drehzahl brauchst. Die Semiaktiv-Federung ist der heimliche Star: Sie glättet schlechte Kanten, hält aber beim Anbremsen und Umlegen die Fuhre straff genug, dass du nicht gegen die Masse arbeiten musst. Für die Zielgruppe „schnelle Touren, viel Landstraße, gelegentlich Autobahn“ wirkt das Setup sehr stimmig. Wer dagegen primär grob ins Gelände will, wird im KTM-Regal eher bei der R-Version landen, weil dort die Prioritäten anders gesetzt sind.
„Featuring the latest version of WP's Semi-Active Suspension Technology (SAT) with through-rod technology to reduce friction and improve sensitivity…“
2027 KTM 1390 SUPER ADVENTURE S EVO - MORE IS MORE | KTM United States · Quelle ansehen
Technische Daten
Leistung
Drehmoment
Hubraum
Gewicht
Max. Drehzahl
Top Speed
Tank
Verbrauch
Reichweite
Preis
Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.
NBNL Expertenmeinung
Im Stadtverkehr fällt mir zuerst auf, wie leicht sich die 1390 S EVO trotz ihrer Präsenz bei Schrittgeschwindigkeit sortieren lässt: sauberer Lastwechsel, klare Gasannahme, und beim Rausbeschleunigen aus engen Ecken dieser typische KTM-Punch, der dich sofort wach macht. Auf der Landstraße mag ich besonders, wie das Fahrwerk in schnellen Wechselkurven nicht „nachschwingt“, sondern Grip aufbaut, als würde es die Asphaltkanten vorab lesen; du kannst später bremsen, früher ans Gas und die Linie bleibt stabil. Der Motor fühlt sich untenrum kräftig und in der Mitte richtig druckvoll an, ohne dass er oben raus hektisch wird. Gegen die 1390 Super Adventure S wirkt die EVO für mich wie die konsequentere, sportlichere Abstimmung, während die 1390 Super Adventure R (2026) in meinem Kopf klar die Wahl ist, wenn Schotter und Kanten wirklich Alltag sind. Und wer von der 1390 Super Duke R EVO kommt, spürt: ähnlich viel Attacke, aber hier mit deutlich mehr Langstrecken- und Alltagsreserve.
NBNL Fazit
Für mich ist die 1390 Super Adventure S EVO (2026) die sportlichste Art, komfortabel weit zu fahren. Sie kombiniert kräftigen V2-Charakter mit einem Fahrwerk, das Grip und Ruhe gleichzeitig liefert. Auf der Straße wirkt sie sehr „fertig“ und präzise, ohne steril zu sein. Wer maximale Offroad-Härte sucht, greift eher zur R; wer Naked-Drama will, zur Super Duke.
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Meinungen im Netz
In Online-Vorstellungen und Technik-Artikeln wird die 1390 Super Adventure S EVO vor allem als Technologieträger eingeordnet: häufig genannt werden das größere 1.350-cm³-Triebwerk mit 145 Nm und der Fokus auf moderne Assistenzsysteme wie Radar-gestützte Funktionen sowie das große TFT-Interface. Mehrere Quellen betonen außerdem die Weiterentwicklung der WP Semi-Active Suspension Technology mit Through-Rod-Konstruktion, die sensibler ansprechen und zugleich mehr Stabilität bei Tempo bringen soll. Gleichzeitig taucht in Kommentaren und einigen Zusammenfassungen auch der Hinweis auf, dass die hohe Elektronik-Dichte und optionale Pakete die Komplexität und Kosten erhöhen können; vereinzelt wird dabei auf mögliche Kinderkrankheiten bei neuen Plattformen/Software hingewiesen und ein gründlicher Händler-Check empfohlen. Unterm Strich ist der Tenor: extrem leistungsstark, sehr komfort- und sicherheitsorientiert auf der Straße, mit dem typischen KTM-Sport-Gen, aber eben auch ein Motorrad, das man in Ausstattung und Setup bewusst „zu Ende konfigurieren“ will.
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