MV Agusta Superveloce 98
Kategorie: Supersport • Baujahr: 2026
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MV Agusta Superveloce 98 (2026): Retro-Ikone mit modernem Punch
Die Superveloce 98 verbindet Sammler-Optik mit echter Landstraßen-Schärfe – und fühlt sich dabei mehr nach Kunstwerk als nach Kompromiss an.
Man sieht sie, und das Kopfkino läuft sofort: klassische Rennverkleidung, runde Front, diese italienische „zu schön, um wahr zu sein“-Linie. In der Praxis ist das aber keine reine Vitrinen-MV, sondern eine sportliche Landstraßenmaschine mit sehr direkter Rückmeldung am Vorderrad und einem Dreizylinder, der Drehzahl liebt und sauber aus Kehren heraus anschiebt. Die Elektronik hilft spürbar beim Feintuning, ohne den Charakter zu glätten, und die Bremsen laden dazu ein, Bremspunkte bewusst nach vorn zu schieben. Mit 147 PS (112,5 kW) und 88 Nm wirkt sie nicht wie ein Hyperbike, aber schnell genug, um jede normale Straße in ein persönliches Bergrennen zu verwandeln. Wer Komfort und unauffällige Alltagstauglichkeit sucht, wird anderswo glücklicher; wer Stil plus echte Performance will, versteht die Idee sofort.
“Went for a quick first spin on the Superveloce 98 and all I can say is wow, what a sweet…
RIde no. 1 on the new SV 800: Sloppy Spring Conditions (Reddit r/MVAgusta) · Quelle ansehen
Technische Daten
Leistung
Drehmoment
Hubraum
Gewicht
Max. Drehzahl
Top Speed
Tank
Verbrauch
Reichweite
Preis
Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.
NBNL Expertenmeinung
Dieser dreiflutige Auspuff unter dem Heck ist nicht nur Blickfang, er prägt auch den Charakter: ein heller, mechanischer Dreizylinder-Sound, der ab mittleren Drehzahlen richtig „zieht“ und oben raus wie ein Instrument aufdreht. Auf meiner Lieblingsstrecke fährt sich die Superveloce 98 erstaunlich präzise: Einlenken mit wenig Kraft, dann stabil auf Linie, und beim Umlegen bleibt sie neutral, ohne dieses nervöse Kippmoment mancher Café-Racer-Optik-Konzepte. Der Motor liefert einen sauberen Punch aus der Kurve, aber nicht brachial wie eine 1000er – eher schnell, drehfreudig, mit feiner Gasannahme, die beim späten Aufrichten am Kurvenausgang Vertrauen schafft. Beim harten Anbremsen mag sie klare Inputs: sauberer Druckpunkt, definierte Bremspunkte, dann lässt sie sich tief in die Kehre tragen. Gegen Ducati Supersport oder Triumph Speed Triple RR wirkt die MV exklusiver und emotionaler, dafür weniger „vernünftig“ im Alltag – genau das ist ihr Reiz.
NBNL Fazit
Ein Motorrad für Menschen, die sich bewusst gegen das Naheliegende entscheiden. Die Superveloce 98 fährt sportlich, präzise und emotional, mit einem Dreizylinder, der oben raus süchtig macht. Sie ist nicht die pragmatischste Wahl, aber eine der begehrenswertesten. Wenn Herz vor Kopf gewinnt, passt sie perfekt.
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Meinungen im Netz
Im Netz wird die Superveloce 98 vor allem als streng limitierte Hommage gefeiert, die sich über Lack- und Detailqualität klar als Sammlerstück positioniert; häufig genannt werden die „Rosso Verghera“-Anmutung, nummerierte Ausführung und die konsequent edle Aufmachung. Mehrere Berichte betonen zudem, dass das Technikpaket der Superveloce-Basis treu bleibt und die 98-Variante die Exklusivität über Ausstattung und Kit-Umfang spielt, inklusive Racing-Kit-Elementen rund um Arrow/ECU je nach Markt. In Fahr- und Technikartikeln werden die moderne Elektronik (IMU/Assistenzsysteme), die sportliche Ergonomie und die Brems-/Fahrwerkskomponenten als passend zur Performance beschrieben, während Community-Stimmen die emotionale Seite hervorheben: „Kunstwerk“-Faktor, Klang und das besondere Besitzgefühl. Gleichzeitig tauchen in Foren immer wieder Hinweise auf typische MV-Themen auf: Verfügbarkeit/Markt-Unterschiede bei Kits sowie die Erwartung, dass Exklusivität auch bei Service und Teilen mehr Aufmerksamkeit verlangt.
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