KTM 1390 Super Duke R EVO
Kategorie: Naked • Baujahr: 2026
© Bildrechte bei KTM Motorrad. Verwendung mit Quellenhinweis zu redaktionellen Zwecken.
Galerie
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KTM 1390 Super Duke R EVO (2026): Der Beast-Feinschliff mit SAT
Die EVO legt den Fokus nicht nur auf brutalen Punch, sondern vor allem darauf, wie kontrolliert sie ihn dank semiaktivem Fahrwerk auf die Straße bringt.
Wenn du ein Hyper-Naked suchst, das nicht nur „laut und schnell“ kann, sondern auch beim harten Anbremsen und Rausbeschleunigen Struktur liefert, ist das hier genau die Richtung. Das EVO-Konzept dreht sich spürbar um Kontrolle: Das semiaktive Fahrwerk nimmt der 1390 dieses leicht ruppige „ich mach mal mein Ding“-Gefühl und macht daraus mehr Präzision am Kurveneingang. Auf Landstraße funktioniert das wie ein Sicherheitsnetz, auf der Hausstrecke wie ein Zeitgewinn, weil du früher ans Gas kannst, ohne dass das Chassis gleich diskutiert. Der V2 bleibt der Star: viel Druck aus dem Keller, dann dieser aggressive Nachschub, der das Vorderrad ständig „in Bereitschaft“ hält. Im Markt sitzt sie zwischen der klinisch-effizienten S 1000 R und der dramatisch-brachialen Streetfighter V4: weniger steril als BMW, weniger Oper als Ducati, dafür maximal „KTM-Kante“ mit mehr Feinschliff als früher.
„Best bit - stick it back in comfort and cruise home after your track day.“
Motorcycle News: 2024 KTM 1390 Super Duke R review | More power, more refined · Quelle ansehen
Technische Daten
Leistung
Drehmoment
Hubraum
Gewicht
Max. Drehzahl
Top Speed
Tank
Verbrauch
Reichweite
Preis
Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.
NBNL Expertenmeinung
Dieses WP Semi-Active Suspension (SAT) ist der Moment, an dem du beim ersten harten Anbremsen denkst: „Okay, die EVO meint’s ernst.“ Ich kenne die Super-Duke-DNA als dieses leicht anarchische V2-Biest, das dich aus der Kurve schiebt, als hätte jemand den Asphalt nach hinten gezogen. Bei der 1390 EVO bleibt genau dieses Gefühl, aber es wird sauberer sortiert: weniger Theater im Fahrwerk, mehr Linie, mehr Ruhe am Vorderrad, wenn du spät reinbremst und dann früh am Kabel ziehst. In schnellen Wechselkurven wirkt sie nicht „klein“, aber erstaunlich willig, solange du klar führst. Der Motor hängt gierig am Gas, mit diesem typischen LC8-Schlag in der Mitte, nur mit mehr Nachdruck oben raus. Gegen eine Ducati Streetfighter V4 ist sie weniger Hochdrehzahl-Oper, dafür kerniger und direkter; gegen eine BMW S 1000 R fühlt sie sich roher an, aber gleichzeitig mit EVO-Fahrwerk erstaunlich präzise. Unterm Strich: weniger Kompromiss-Naked, mehr Track-taugliches Straßenwerkzeug.
NBNL Fazit
Die EVO ist die Super Duke, die ich mir für echte Kurvenarbeit wünsche: brutal, aber besser sortiert. Das semiaktive Fahrwerk macht aus Punch Traktion und aus Chaos Linie. Wer Hyper-Naked fährt, um sich zu disziplinieren, wird sie lieben. Wer absolute Sorgenfreiheit erwartet, sollte Probefahrt und Händler-Backup ernst nehmen.
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Meinungen im Netz
Im Netz zieht sich ein roter Faden durch viele Eindrücke: Die 1390 (und speziell die EVO) wird für ihren extremen Vortrieb und die zugleich höhere Beherrschbarkeit gelobt, wobei das semiaktive WP-SAT als echter Mehrwert gesehen wird, weil es den Spagat zwischen sportlich straff und alltagstauglich komfortabel erleichtert. Motorcycle News beschreibt die Bremsen als herausragend und hebt die Idee hervor, nach dem Track-Teil einfach in „Comfort“ zurückzuschalten und entspannt heimzurollen. Auf der offiziellen KTM-Seite steht die EVO klar als „BEAST, EVOLVED“ mit Fokus auf SAT und anpassbaren Modi, was viele Käufer als Technik-Argument aufnehmen. Gleichzeitig zeigen Forenstimmen auf Reddit ein gemischtes Bild zur Alltagserfahrung: Einige berichten von fehlerhaften Meldungen, Sensor- oder Elektronik-Zicken und einzelnen gravierenden Ausreißern bei der Auslieferungsqualität, andere fahren mehrere tausend Kilometer nahezu problemlos und nennen die Maschine „amazing“ – oft mit dem Zusatz, Wartung und Software-Updates ernst zu nehmen.
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