GasGas SM 700
Kategorie: Supermoto • Baujahr: 2024
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GasGas SM 700 (2024): Rot, rau, richtig schnell ums Eck
Eine Supermoto für alle, die auf Landstraße lieber Bremspunkte sammeln als Kilometer.
Auf dem Papier ist das Konzept klar: große Einzylinder-Supermoto, leicht, direkt und mit genug Elektronik, um den Spaß kontrollierbar zu halten. In der Praxis lebt das Bike von seiner aufrechten, aktiven Ergonomie und dem „jetzt sofort“-Antritt, der aus Kreisverkehren und Spitzkehren kleine Bühnen macht. Die Abstimmung zielt eher auf Präzision als auf Komfort, bleibt aber auf normaler Landstraße erstaunlich alltagstauglich, solange man die Supermoto-DNA akzeptiert. Die Bremsen und das Vorderradfeedback motivieren zum späten Einlenken, während das Heck beim Rausbeschleunigen genau die Art von Lebendigkeit zeigt, die man hier sucht. Wer von kleineren Einzylindern kommt, merkt vor allem das Plus an Souveränität: weniger „arbeiten“, mehr „fahren lassen“.
„The gearbox isn’t great and the quickshifter (up and down) can take its toll.“
Motorcycle News: Expert guide to Euro5+ victims that make great used buys · Quelle ansehen
Technische Daten
Leistung
Drehmoment
Hubraum
Gewicht
Max. Drehzahl
Top Speed
Tank
Verbrauch
Reichweite
Preis
Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.
NBNL Expertenmeinung
Morgens durch die Stadt, später raus auf die Hausrunde: Genau da fühlt sich die SM 700 wie ein Werkzeug an, das ständig „noch eine Kurve“ flüstert. Der Einzylinder hat diesen kernigen Punch aus dem Keller, der dich aus engen Ecken fast schon frech nach vorne schiebt, und das Fahrwerk wirkt dabei erstaunlich gelassen, solange du sauber arbeitest. In schnellen Richtungswechseln ist sie leichtfüßig und präzise, mit einem Vorderradgefühl, das zum späten Anbremsen einlädt. Gleichzeitig bleibt sie typisch Big-Single: untertourig bollernd, oben raus mit Nachdruck, aber nie geschniegelt. Im Markt ist sie für mich die „ehrliche“ Alternative zur Husqvarna 701 Supermoto (2026): ähnlich scharf, nur weniger Boutique-Aura. Gegen eine Ducati Hypermotard V2 (2026) wirkt sie roher und kompromissloser, dafür deutlich weniger „großes Motorrad“. Und im Vergleich zur KTM 390 SMC R (2026) ist die 700er das erwachsene Gerät: mehr Druck, mehr Ruhe im Chassis, mehr Autorität am Kurvenausgang.
NBNL Fazit
Wenn du Supermoto nicht als Pose, sondern als Fahrstil verstehst, ist die SM 700 (2024) ein Volltreffer. Sie kombiniert Punch, Präzision und dieses freche Kurven-Tempo, das süchtig macht. Gegenüber großen V2-Hypernakeds wirkt sie puristischer, dafür ehrlicher. Kleine Schwächen können in Details liegen, aber das Grundpaket ist stark.
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Meinungen im Netz
Im Netz wird die SM 700 oft als naher Verwandter von KTM/Husqvarna eingeordnet, mit Fokus auf das spielerische Supermoto-Konzept und die moderne Elektronik rund um Fahrmodi, Traktionskontrolle und Kurven-ABS. Motorcycle News betont den kräftigen Einzylinder-Charakter, die relativ geringe Masse sowie die Supermoto-Abstimmung mit weniger eingreifender Regelung für Slides und Wheelies. Auf der offiziellen GasGas-Seite wird vor allem das „Daily Ride“-Narrativ und die Ausstattung mit Quickshifter, Fahrmodi und ContiAttack SM EVO-Reifen hervorgehoben. In Foren/Reddit tauchen daneben typische Alltagsfragen auf: etwa Bedienlogik bzw. Voraussetzungen zum Abschalten der Traktionskontrolle während des Rollens sowie einzelne Erfahrungen mit Kühlmittel-Überlauf bzw. Checks am Kühlsystem. Unterm Strich: viel Lob für Spaßfaktor und Agilität, gemischt mit dem Hinweis, dass Details wie Quickshifter/Schaltgefühl und Kleinigkeiten im Betrieb Aufmerksamkeit verdienen. Quellen: reddit.com; gasgas.com; gasgas.com.
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