Ducati Streetfighter V4 Supreme®

Kategorie: Streetfighter • Baujahr: 2025

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Ducati Streetfighter V4 Supreme®

© Bildrechte bei Ducati Motorrad. Verwendung mit Quellenhinweis zu redaktionellen Zwecken.

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Ducati Streetfighter V4 Supreme® (2025): Hype-Lackierung, echtes V4-Biest

Die Supreme-Edition ist vor allem Sammlerstück, bleibt fahrdynamisch aber eine kompromisslos scharfe Streetfighter mit brutaler Elektronik-Präzision.

Man merkt sofort, dass hier ein Superbike-Herz ohne Verkleidung arbeitet: Gas anlegen, und die Welt wird klein. Die Supreme®-Optik zieht Blicke wie ein Magnet, aber fahrerisch bleibt es eine sehr ernsthafte Streetfighter mit hoher Stabilität in schnellen Kurven und sauberer Rückmeldung am Vorderrad. Beim harten Anbremsen kannst du spät stehen lassen, ohne dass sie sich aufstellt oder unruhig wird, und am Kurvenausgang regelt die Elektronik so fein, dass du eher schneller wirst als vorsichtiger. In der Stadt ist sie dagegen weniger „easy going“ als ein klassisches Naked Bike: Hitze, Aufmerksamkeit und die schiere Performance fordern dich ständig. Wer das als Ritual mag, bekommt ein Motorrad, das sich wie ein Trackday anfühlt, selbst wenn du nur Brötchen holen willst.

„Beneath the exclusive Ducati Streetfighter V4 Supreme livery lies the technical base and chassis of the V4 S version.“

Ducati Streetfighter V4 Supreme in the USA | Super Naked Performance · Quelle ansehen

Technische Daten

Leistung

208PS(153 kW)

Drehmoment

123Nm

Hubraum

1.103ccm

Gewicht

193kg

Max. Drehzahl

13.000rpm

Top Speed

km/h

Tank

16,5l

Verbrauch

7,6l/100km

Reichweite

217km

Preis

47.000 €

Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.

NBNL Expertenmeinung

Dieses Key-on-„Supreme“-Intro im Dash ist so herrlich drüber, dass ich beim ersten Start kurz grinsen musste – und dann kommt sofort das Eigentliche: der V4-Punch, der dir ab mittleren Drehzahlen den Nacken langzieht und am Kurvenausgang jede Unsauberkeit gnadenlos offenlegt. Auf meiner Hausrunde fühlt sich die Supreme wie eine V4 S an, nur eben im Sammleranzug: sehr präzises Einlenken, stabil auf der Bremse, und beim Umlegen dieses „ich falle nicht, ich schneide“-Gefühl. Die Elektronik arbeitet nicht wie ein Maulkorb, sondern wie ein guter Instruktor: sie lässt dich schnell sein, ohne dich zu verarschen. In schnellen Wechselkurven wirkt sie weniger nervös als viele Hypernakeds, bleibt aber körperlich fordernd, wenn du wirklich Druck machst. Gegen Tuono V4 Factory und BMW S 1000 R spielt sie die Karte „Rennstrecke im Lenker“, während KTM 1390 Super Duke R eher den rohen Schlag in den Rücken liefert.

NBNL Fazit

Als Fahrmaschine ist die Supreme® keine neue Streetfighter, sondern die bekannte V4-Scharfklinge im Sammler-Outfit. Sie fährt brutal präzise, bremst hart und bleibt erstaunlich stabil, wenn das Tempo steigt. Der Mehrwert liegt in Exklusivität und Inszenierung, nicht in Rundenzeit. Für Fahrer rational schwer, für Sammler emotional sehr leicht.

Meinungen im Netz

Im Netz wird die Supreme-Edition fast durchgehend als „Collector Piece“ eingeordnet: Ducati selbst betont die Basis der Streetfighter V4 S, die spezielle Supreme x Aldo Drudi-Lackierung sowie Holz-Transportkiste, Echtheitszertifikat und Cover als Teil des exklusiven Erlebnisses. Viele Medien greifen genau diesen Spagat auf: technisch eine bekannte, sehr leistungsfähige Streetfighter, emotional aber über die limitierte Nummerierung und das Streetwear-Branding positioniert. Tests zur 2025er Streetfighter V4/V4 S (als technische Grundlage der Supreme) loben vor allem die enorme Stabilität für ein Naked Bike, die hohe Präzision beim Einlenken und die sehr wirksame, moderne Elektronik; als Schattenseiten tauchen regelmäßig Preisniveau, potenzielle Folgekosten und die Notwendigkeit von Selbstdisziplin auf öffentlichen Straßen auf. In Foren/Reddit kippt die Stimmung stärker: Einige feiern die Optik und Exklusivität, viele kritisieren den Aufpreis gegenüber einer normalen V4 S als reines Branding und sprechen eher Sammler als Fahrer an.

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