Ducati Panigale V4 S

Kategorie: Hypersport • Baujahr: 2025

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Ducati Panigale V4 S

© Bildrechte bei Ducati Motorrad. Verwendung mit Quellenhinweis zu redaktionellen Zwecken.

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Ducati Panigale V4 S
Ducati Panigale V4 S
Ducati Panigale V4 S
Ducati Panigale V4 S

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Ducati Panigale V4 S (2025): Präzision mit MotoGP-DNA

Die 2025er V4 S fährt sich spürbar zugänglicher am Limit, bleibt aber eine kompromisslose Superbike-Waffe für Straße und Trackday.

Wer die S-Version wählt, bekommt das volle Programm aus Performance und Feinschliff: Der V4 hängt gierig am Gas, aber die Leistungsabgabe wirkt besser „lesbar“, wenn man am Kurvenausgang Millimeterarbeit macht. Auf der Bremse beeindruckt sie mit hoher Stabilität, und genau da setzt auch das Konzept an, schneller zu werden, ohne sich zu verausgaben. In schnellen Richtungswechseln fühlt sich das Motorrad erstaunlich handlich an, während es in langen, schnellen Kurven stoisch die Linie hält. Auf der Landstraße ist sie fahrbar, aber sie belohnt vor allem saubere Inputs und Tempo; wer nur bummeln will, wird ihr Potenzial kaum abrufen. Im Vergleich zum Vorgänger steht weniger Show (Einarmschwinge) im Vordergrund, dafür mehr Rundenzeit-Logik und Gefühl am Limit.

„Lateral stiffness is reduced by 40%, while longitudinal stiffness remains unchanged.“

Ducati Panigale V4 MY25 – Chassis & Handling · Quelle ansehen

Technische Daten

Leistung

216PS(159 kW)

Drehmoment

121Nm

Hubraum

1.103ccm

Gewicht

187kg

Max. Drehzahl

13.500rpm

Top Speed

310km/h

Tank

17l

Verbrauch

6,5l/100km

Reichweite

262km

Preis

35.290 €

Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.

NBNL Expertenmeinung

These im Segment: Die Panigale V4 S (2025) ist kein „Sportler für alles“, sondern ein High-Performance-Superbike für Fahrer, die Kurvenspeed, Bremspunkte und sauberen Drive aus der Schräglage wirklich auskosten wollen. Auf meiner Hausrunde fühlt sie sich weniger „kantig“ an als die Vorgängerin: Beim Einlenken kippt sie williger in die Kurve, bleibt aber in der Linie erstaunlich ruhig, selbst wenn der Asphalt Wellen hat. Am Kurveneingang kann ich später und härter anbremsen, ohne dass das Fahrwerk nervös wird; das Vorderrad kommuniziert klar, wann der Grip da ist. Am Scheitelpunkt ist der Punch brutal, aber kontrollierbar: Sie schiebt mit Nachdruck, ohne mich aus der Linie zu drücken, und ich kann früher ans Gas, weil die Traktion mechanisch „mehr arbeitet“ statt nur elektronisch zu retten. Gegen eine BMW M 1000 RR wirkt die Ducati weniger klinisch und mehr „lebendig“, gegen eine Yamaha R1 ist sie in Stabilität und Drehmomentfülle erwachsener. Unterm Strich: weniger Kampf, mehr Tempo.

NBNL Fazit

Unterm Strich ist das ein Superbike, das schneller macht, weil es mehr Vertrauen schenkt: beim Anbremsen, beim Einlenken und beim frühen Rausbeschleunigen. Die 2025er wirkt weniger widerspenstig als früher, bleibt aber klar track-orientiert. Wer Hitze und Alltagstauglichkeit priorisiert, sollte ehrlich zu sich sein. Für Kurvenjäger ist sie ein Volltreffer.

Meinungen im Netz

In internationalen Tests wird die 2025er Panigale V4 S vor allem für das deutlich verfeinerte Fahrgefühl gelobt: Mehr Stabilität beim Anbremsen, mehr mechanischer Grip am Kurvenausgang und ein insgesamt „leichteres“ Erreichen schneller Rundenzeiten, ohne dass man permanent am Limit kämpfen muss. Häufig genannt werden dabei der überarbeitete Front-Frame mit reduzierter Seitensteifigkeit sowie der neue, symmetrische Hohlschwingen-Ansatz, der das Gefühl fürs Hinterrad beim Rausbeschleunigen verbessern soll. Ebenfalls positiv: die sehr starke, standfeste Bremsperformance und die breite Abstimmungs-Spanne des elektronischen Öhlins-Fahrwerks, das auf der Straße komfortabler und auf der Strecke präziser wirken kann. Gleichzeitig taucht in Foren und bei Rückruf-Infos das Thema Hitzeentwicklung und ein Rückruf rund um die hintere Bremsleitung/thermische Abschirmung auf; einige Besitzer berichten zudem, dass Stop-and-go und warme Regionen die V4 besonders fordern. Insgesamt überwiegt im Netz der Tenor: fahrdynamisch ein großer Schritt nach vorn, im Alltag aber weiterhin ein kompromissbetontes Motorrad.

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