CFMoto 675SR-R
Kategorie: Supersport • Baujahr: 2026
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CFMoto 675SR-R (2026): Dreizylinder-Supersport mit Punch
Die 675SR-R zielt auf echte Sportfahrer, die ein agiles Mittelklasse-Bike mit kernigem Triple-Charakter und fairer Preisidee suchen.
Schon nach den ersten Metern wirkt die Ergonomie sportlich, aber nicht wie ein Folterinstrument: genug Druck auf dem Vorderrad, ohne dass die Handgelenke sofort kapitulieren. Der 675-cm³-Dreizylinder liefert seine Kraft so, dass man aus engen Kurven nicht permanent im richtigen Gang „beten“ muss, sondern kontrolliert ans Gas kann und das Motorrad sauber nach vorne zieht. In schnellen Wechselkurven bleibt sie stabil und wirkt dabei leichter, als man es optisch erwartet, was Vertrauen in den Grip und in die Linie gibt. Beim Anbremsen lässt sich der Übergang in die Schräglage gut dosieren, und die Bremspunkte bleiben konstant, auch wenn man die Pace anzieht. Unterm Strich ist das eine Supersport, die nicht nur über Verkleidung und Winglet-Optik kommt, sondern über echtes Fahrgefühl – mit klarer Ausrichtung auf sportliche Landstraße und gelegentliche Trackdays.
„Euro 5+ versions make 88bhp… it’s enough to make you fizz, even on a wide-open MotoGP track.“
Motorcycle News – 2025-on CF Moto 675SR-R Review: Full-blooded thrills · Quelle ansehen
Technische Daten
Leistung
Drehmoment
Hubraum
Gewicht
Max. Drehzahl
Top Speed
Tank
Verbrauch
Reichweite
Preis
Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.
NBNL Expertenmeinung
Dieses kurze, unter dem Motor versteckte Auspuffpaket ist das erste Detail, das bei der 675SR-R hängen bleibt: Es macht die Silhouette sauber und der Dreizylinder klingt dabei herrlich „dicht“, ohne künstlich zu wirken. Auf meiner Hausrunde fühlt sich das Bike nicht nach Showroom-Sportler an, sondern nach einem Motorrad, das wirklich in Schräglage leben will: neutraler Einlenkimpuls, sauberer Gripaufbau und beim Rausbeschleunigen ein spürbarer Punch aus dem mittleren Drehzahlbereich, der dich aus Kurven heraus trägt, statt nur obenrum zu schreien. Die Front bleibt beim harten Anbremsen stabil, Bremspunkte lassen sich gut reproduzieren, und das Fahrwerk wirkt eher straff-sportlich als komfortweich. Im Markt sitzt sie zwischen Aprilia RS 660 und Triumph Daytona 660: weniger „Premium-Glanz“, aber sehr nah am sportlichen Kern – und deutlich erwachsener als viele Einsteiger-Supersports, die nur scharf aussehen.
NBNL Fazit
Wer einen bezahlbaren Supersport mit echtem Charakter sucht, findet hier einen sehr runden Mix aus Punch, Stabilität und sportlicher Präzision. Die 675SR-R fühlt sich in Kurven zuhause und belohnt saubere Linien. Gegen RS 660 und Daytona 660 punktet sie vor allem über das Gesamtpaket fürs Geld. Vor dem Kauf lohnt ein Blick auf Händlerkonditionen und Service-Setup.
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Meinungen im Netz
In den Online-Tests wird die 675SR-R häufig als überraschend „vollwertiger“ Mittelklasse-Sportler beschrieben: Der neue Dreizylinder wird für seinen lebendigen Durchzug und den sportlichen Sound gelobt, gleichzeitig gilt die Euro-5+-Leistung als bewusst so gewählt, dass man sie auf der Straße gut nutzen kann. Mehrere Quellen betonen die Track-Tauglichkeit über stabile Fahrwerksabstimmung und ernstzunehmende Bremsen, ohne dass das Motorrad im Alltag komplett unpraktisch wird. Positiv fällt auch die Ausstattung/Technik auf, die in dieser Klasse oft als starkes Preis-Leistungs-Argument gesehen wird. Kritischer Ton kommt eher aus der Community: Dort tauchen Diskussionen über Händleraufschläge, Teileverfügbarkeit und Einzelfälle mit langen Wartezeiten bei Ersatzteilen auf; das wird weniger als Fahrdynamik-Problem, mehr als Ownership-Thema bewertet. Insgesamt überwiegt in den Reviews der Eindruck eines ambitionierten, sportlich abgestimmten Pakets, das sich klar gegen Daytona 660, RS 660 und ähnliche Mittelklasse-Sportler positioniert.
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