CFMoto 675SR-R
Kategorie: Supersport • Baujahr: 2025
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CFMoto 675SR-R (2025): Triple-Punch fürs Supersport-Segment
Die 675SR-R zielt auf Fahrer, die sportliches Handling und echten Dreizylinder-Charakter wollen, ohne gleich in die 600er-Rennliga zu müssen.
Auf der Straße fühlt sich das Paket erstaunlich „fertig“ an: sportliche Ergonomie, aber nicht so brutal, dass nach 30 Minuten die Handgelenke streiken. Der Dreizylinder liefert einen breiten, gut dosierbaren Schub, der aus Kehren sauber herauszieht und beim Rausbeschleunigen nicht gleich alles in Hektik verwandelt. In schnellen Kurven überzeugt vor allem die Ruhe im Chassis, während sie in engen Wechseln leicht einlenkt und präzise nachsetzt. Beim harten Anbremsen kann man spät stehen lassen und trotzdem kontrolliert einlenken, was sie für ambitionierte Landstraßenfahrer und Einsteiger in Trackdays interessant macht. Gegenüber einer RS 660 wirkt sie weniger „exotisch“, dafür unkomplizierter; gegenüber einer Daytona 660 fehlt etwas Marken-Glanz, aber das Gesamtangebot ist auffällig aggressiv kalkuliert.
„Handling is its strong point, with front end feel and stability into corners that any mainstream sportsbike would be proud…
Motorcycle News: 2025-on CF Moto 675SR-R review · Quelle ansehen
Technische Daten
Leistung
Drehmoment
Hubraum
Gewicht
Max. Drehzahl
Top Speed
Tank
Verbrauch
Reichweite
Preis
Die Balken zeigen die Einordnung jedes Werts im Vergleich zu allen Modellen derselben Kategorie.
NBNL Expertenmeinung
These: Die 675SR-R sitzt genau in der Lücke zwischen „A2-Upgrade“ und „Trackday ohne Angst“ – für Leute, die Supersport-Optik und Kurvenspeed wollen, aber ein gut nutzbares Leistungsband wichtiger finden als Maximal-PS. Auf meiner Hausrunde wirkt sie wie ein leichtfüßiges Skalpell: Sie kippt willig in Schräglage, hält die Linie sauber und gibt mir am Vorderrad dieses beruhigende Gefühl, wenn ich den Bremspunkt spät setze und noch leicht hineinbremse. Der Triple schiebt aus mittleren Drehzahlen kernig an, ohne das nervöse On/Off mancher Twins; oben raus dreht er freudig weiter und klingt dabei herrlich „dreizylindrig“ – rauer als ein Vierzylinder, lebendiger als viele Parallel-Twins. Im Markt ist sie ein spannender Gegenentwurf zur Triumph Daytona 660 und zur Aprilia RS 660: weniger Prestige, aber sehr viel Fahrspaß pro Euro, und fahrdynamisch näher an „echter Sport“ als viele Design-Sportler. Wenn CFMoto die Detailqualität langfristig hält, ist das ein ernstzunehmender Angriff im Mittelklasse-Supersport.
NBNL Fazit
Wer Supersport-Feeling mit alltagstauglicher Nutzbarkeit sucht, bekommt hier einen sehr stimmigen Mittelklasse-Sportler. Der Triple macht Laune, das Handling wirkt erwachsen und die Linie bleibt auch unter Druck stabil. Abstriche sehe ich eher bei Detailthemen und der Frage nach Langzeit- und Service-Erfahrung. Unterm Strich: viel Kurvenspaß fürs Geld.
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Meinungen im Netz
In den großen Tests wird die 675SR-R vor allem für ihr überraschend reifes Fahrwerk und das sichere Vorderradgefühl gelobt; gerade auf der Rennstrecke soll sie sehr leicht verständlich sein und schnell Vertrauen aufbauen. Motorcycle News beschreibt sie als vollwertige Supersport-Erfahrung zum Kampfpreis und hebt Stabilität beim Anbremsen sowie konstanten Grip der Serienbereifung hervor, kritisiert aber teils ein sehr abrupt eingreifendes Drehzahllimit und für Track-Einsatz teils zu intrusive ABS-Charakteristik. BikeReview (Australien) ordnet den neuen Dreizylinder als gelungenen Spagat aus Twin-Druck und Vierzylinder-Topend ein und nennt je nach Markt unterschiedliche Leistungsabstimmungen (Euro-5+-Trim vs. nicht-Euro). Bennetts BikeSocial erklärt die Motor-Architektur als konsequente Weiterentwicklung aus CFMotos 450er-Familie und sieht die Positionierung klar gegen die Triumph Daytona 660, inklusive A2-tauglicher Logik. Quellen: cfmoto.com; reddit.com; reddit.com.
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